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Glossar.

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Kritisches Weißsein

Kritisches Weißsein ist ein Prozess, in dem weiße Menschen verstehen, dass sie in einem rassistischen System leben, weitaus mehr Privilegien als beispielsweise BIPoC und somit eine Sonderrolle genießen. Mit weiß ist die Hautfarbe nicht gemeint, sondern eine soziale, gesellschaftliche Position, hervorgebracht durch Jahrhunderte gewalttätiger Unterdrückungsgeschichte. Gleichzeitig ist das individuelle Aussehen insofern wichtig, als dass sie mit blauen Augen, blonden Haaren und heller Haut und mit deutsch-klingendem Namen in Deutschland weniger häufig von Rassismus betroffen werden, auf dem Wohnungsmarkt schneller eine Wohnung bekommen, weniger häufig von der Polizei zu Kontrollen aus dem Verkehr gezogen werden uvm. Weiße tragen einen riesigen Rucksack von Privilegien mit sich, für den sie vornehmlich nichts Besonderes geleistet haben, sondern reicht es, dass sie einfach nur in eine dominante weiße Mehrheitsgesellschaft mit Glück reingeboren werden. Weiße können sich dazu entscheiden, marginalisierte Gruppen zu empowern (“Empowerment”), was auch etwas mit “Powersharing”; also dem Abgeben von Privilegien, Macht und der Kontrollsucht zu tun hat. 

Klassismus

Klassismus ist die Diskriminierung von Menschen, denen ein niedriger sozialer und / oder  ökonomischer Status zugeschrieben wird. Rassismus und Klassismus sind eng verwoben.

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