Awareness-Arbeit:
Beratung, Konzepte, Qualifizierung
Awareness-Konzepte entwickeln. Menschen qualifizieren. Organisationen stärken.
Wir entwickeln fortlaufend Schutz, Präventions und Awareness Konzepte für Organisationen, Verwaltungen und Institutionen. In unterschiedlichen Projekten und mit verschiedenen Auftraggebenden arbeiten wir parallel daran, tragfähige Strukturen aufzubauen und Menschen zu qualifizieren, die diese Konzepte in ihren jeweiligen Arbeitskontexten umsetzen und weiterentwickeln. Ziel unserer Arbeit ist es, diskriminierungssensible Prozesse zu verankern, Verantwortlichkeiten zu klären und Organisationen nachhaltig handlungsfähig zu machen.
Awareness bedeutet für uns, die Lebensrealitäten von Menschen, die Diskriminierung erfahren, ernst zu nehmen und Organisationskulturen so zu gestalten, dass Schutz, Respekt und Teilhabe verlässlich ermöglicht werden. Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein Haltung, sondern die Frage, wie Strukturen, Zuständigkeiten und Verfahren so entwickelt werden können, dass sie im Alltag greifen.
Unsere Arbeit verbindet Beratung, Konzeptentwicklung und Qualifizierung. Wir begleiten Organisationen dabei, Awareness systematisch zu verankern – jenseits punktueller Maßnahmen oder symbolischer Leitbilder. Ziel ist es, Awareness als festen Bestandteil organisationaler Verantwortung zu etablieren.
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Unsere Arbeitsschwerpunkte
Wir begleiten Verwaltungen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen
und Kulturinstitutionen bei der Entwicklung von Awareness- und
Präventionskonzepten. Diese Konzepte gehen über reine
Verhaltenskodizes hinaus und definieren konkrete Zuständigkeiten,
Meldewege, Schutzmechanismen und Handlungsoptionen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Begleitung von Analyse-,
Schreib- und Entwicklungsprozessen. Wir unterstützen Organisationen
von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Ausarbeitung und
Implementierung tragfähiger Konzepte. Darüber hinaus qualifizieren
wir Awareness-Personen und Awareness-Teams. In Aus- und
Weiterbildungsformaten sowie begleitenden Coachings vermitteln wir Handlungssicherheit im Umgang mit Diskriminierung, Grenzverletzungen, Konflikten und Machtasymmetrien im organisationalen Alltag. Ergänzend veröffentlichen wir praxisnahe Publikationen, die Erfahrungen aus über 15 Jahren organisationsbezogener Awareness-Arbeit bündeln und als Referenzmaterial für Fach- und Führungskräfte dienen.
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Erfahrung seit 2009
Seit 2009 begleiten wir Organisationen und Institutionen in Deutschland und Europa bei der Entwicklung diskriminierungssensibler Strukturen. Unsere Arbeit ist geprägt von langjähriger Praxis in Verwaltung, Bildung, Zivilgesellschaft und Kultur sowie von einer klaren Haltung zu Verantwortung, Teilhabe und demokratischer Resilienz.
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Aktuelles Projekt: Stadtweites Awareness- und Präventionskonzept Hannover
Aktuell begleiten wir das Zentrum für Kommunale Kriminalprävention (ZKK) der Landeshauptstadt Hannover bei der Weiterentwicklung eines stadtweiten Awareness- und Präventionskonzepts für öffentliche Veranstaltungen. Ziel des Projekts ist es, Maßnahmen gegen Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt strukturell zu verankern und Mindeststandards zu definieren, die für unterschiedliche Veranstaltungsformate anwendbar sind. Dabei werden insbesondere die Perspektiven marginalisierter Gruppen berücksichtigt sowie die Zusammenarbeit relevanter Akteur*innen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Veranstaltungswesen gestärkt. Unsere Rolle liegt in der beratenden Begleitung der Konzeptentwicklung, der Moderation partizipativer Prozesse sowie der Unterstützung bei der Einbindung von Netzwerkpartner*innen. Wir begleiten die Definition von Mindeststandards, unterstützen die Ausarbeitung von Maßnahmen und beraten zu Schulungskonzepten, Meldewegen und Präventionsstrukturen. Das Projekt steht exemplarisch für unsere Arbeit an nachhaltigen Awareness-Strukturen auf kommunaler Ebene und zeigt, wie Konzeptentwicklung, Qualifizierung und Netzwerkarbeit ineinandergreifen können.

