Lesung mit Ercan Carikci
​
Nicht jeder Prozess beginnt mit einem
Workshop. Manchmal beginnt Veränderung
damit, dass ein Raum still wird und Menschen
wirklich zuhören.​ Ercan Carikci liest aus seinen
Büchern, zum Beispiel aus dem aktuellen Titel
Führung 1, und ordnet ausgewählte Passagen
gemeinsam mit dem Publikum ein. Im Zentrum
stehen Fragen, die viele Führungskräfte und
Organisationen beschäftigen und selten offen
verhandelt werden: Macht, Vertrauen,
Kontrolle, Überforderung und die oft
unterschätzte Einsamkeit von Verantwortung.
​
Die Lesung ist kein Vortrag und kein Seminar. Sie ist ein literarisches Format mit analytischer Tiefe. Komplexe Dynamiken von Führung und Organisationskultur werden nicht vereinfacht, sondern präzise sichtbar gemacht. Gerade für Organisationen, Hochschulen und Netzwerke entsteht so ein zugänglicher und zugleich anspruchsvoller Einstieg in zentrale Führungsthemen. Die Lesung schafft Aufmerksamkeit, öffnet Denkprozesse und bereitet häufig den Boden für weiterführende Entwicklungsformate.
​
Warum eine Lesung
Eine Lesung ermöglicht einen anderen Zugang als klassische Fortbildungsformate. Sie schafft Konzentration, persönliche Resonanz und Gesprächsräume, ohne sofort in Arbeitsdruck zu gehen.
Besonders geeignet ist das Format für Organisationen, die
• neue Denkimpulse setzen möchten
• Führungsthemen sensibel eröffnen wollen
• Veranstaltungen mit inhaltlicher Tiefe planen
• einen niedrigschwelligen Einstieg vor größeren Prozessen suchen
​
Mögliche Formate
Die Lesung kann flexibel an Ihr Setting angepasst werden, zum Beispiel als
• kompakte Lesung mit anschließend moderiertem Gespräch
• kurzes Impulslesen mit kuratierten Leitfragen
• literarischer Auftakt für Fachtage oder Entwicklungsprozesse
• Abendveranstaltung in Buchhandlungen oder Kulturhäusern
Dauer und Zuschnitt werden gemeinsam abgestimmt.
​
​Buchauszug aus Führung 1
Leistung als Ersatz für Beziehung
In vielen Organisationen hat Leistung die Rolle übernommen,
die früher Beziehungen innehatten, als wäre Produktivität ein
sicherer Hafen geworden, in den man flüchtet, wenn Nähe
kompliziert wird, wenn Gespräche anstrengend sind, wenn
Konflikte drohen, wenn Unsicherheit spürbar wird. Zahlen
sind berechenbar. Menschen nicht. Und so verschiebt sich
etwas leise, fast unmerklich.
Leistung wird zur gemeinsamen Sprache. Zu einer Art
neutralem Code, mit dem man sich verständigt, ohne sich
wirklich zu begegnen. Man spricht über Ziele, Successlines,
Ergebnisse, Meilensteine, als würde man an einer großen,
gemeinsamen Maschine stehen, jeder an seinem Hebel,
konzentriert, effizient, austauschbar.
Nähe stört.
Gefühle verzögern.
Fragen irritieren.
Es ist, als würde man in einem Zug sitzen, der immer
schneller fährt, und statt sich umzusehen, aus dem Fenster zu
schauen, die Landschaft wahrzunehmen, beginnen alle, nur
noch auf die Anzeige zu starren, die Geschwindigkeit misst,
als wäre das Tempo selbst zum Ziel geworden.
Niemand fragt mehr, wohin die Reise eigentlich geht.
Hauptsache, wir sind schnell.
​
Anfragen und Buchung
Für Terminanfragen, Formate und Konditionen: info@ErcanCarikci.de
​​

