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Rechtliche Grundlagen bei Rassismus und Diskriminierung im Arbeitskontext - ​ Schwerpunkt: Beratung, Einordnung und Handlungssicherheit

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Beratende, Fachkräfte und Verantwortliche stehen im Arbeitskontext regelmäßig vor der Aufgabe, Diskriminierung rechtlich einzuordnen und darauf zu reagieren. Dabei entstehen Unsicherheiten: Wann liegt rechtlich relevante Diskriminierung vor? Welche Handlungsspielräume bestehen? Wo liegen Grenzen der eigenen Rolle?

 

Diese Schulung vermittelt die rechtlichen Grundlagen im Umgang mit Rassismus und Diskriminierung im Arbeitskontext und stärkt insbesondere die Handlungssicherheit in Beratungs und Entscheidungssituationen. Im Zentrum steht das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und seine Anwendung in der Praxis. Ziel ist es, Beratende in die Lage zu versetzen, Situationen fundiert zu bewerten, Betroffene angemessen zu unterstützen und organisationale Prozesse rechtlich reflektiert zu begleiten.

 

Inhalte und Kompetenzen

Nach der Schulung können die Teilnehmenden:

  • Diskriminierung im Arbeitskontext rechtlich fundiert einordnen

  • verstehen, wann und wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz greift

  • zwischen rechtlich relevanter Diskriminierung, Konflikten und strukturellen Benachteiligungen differenzieren

  • Betroffene fachlich sicher und verantwortungsvoll beraten

  • Handlungsoptionen in komplexen Situationen abwägen und begründen

  • ihre eigene Rolle, Zuständigkeit und Verantwortung klarer definieren

  • in organisationale Entscheidungsprozesse rechtliche Perspektiven einbringen

  • Organisationen profitieren von klareren Entscheidungsgrundlagen und einer höheren Qualität in Beratung und Fallbearbeitung.

 

Inhalte der Schulung

  • Grundlagen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes

  • Rechtliche Definition und Formen von Diskriminierung

  • Schutzbereiche und Anwendungsfelder des AGG

  • Rechte von Betroffenen

  • Verantwortlichkeiten von Organisationen und Entscheidungsträgern

  • Einordnung konkreter Praxisfälle aus Beratungskontexten

  • Handlungsmöglichkeiten in Beratungs und Eskalationssituationen

  • Abgrenzung von Beratung, Intervention und rechtlicher Zuständigkeit

Die Inhalte werden auf den jeweiligen Arbeitskontext zugeschnitten.

 

Für wen ist die Schulung geeignet?

Die Schulung richtet sich insbesondere an:

  • Beratende und Fachkräfte

  • Personalverantwortliche

  • Führungskräfte

  • Mitarbeitende in Anlaufstellen und Beschwerdestrukturen

  • Organisationen und Institutionen

Sie eignet sich für Einsteiger ebenso wie zur fachlichen Vertiefung.

 

Format und Dauer

Halbtägig mit einer Dauer von 4 Stunden
oder zweigeteilt mit 2 Terminen à 3 Stunden

Weitere Formate sind möglich.
Durchführung in Präsenz oder digital.

 

Arbeitsweise

Die Schulung arbeitet entlang konkreter Fallkonstellationen aus Beratung und organisationalem Alltag. Rechtliche Grundlagen werden nicht isoliert vermittelt, sondern direkt mit typischen Entscheidungssituationen verknüpft.

Im Fokus stehen:

  • Einordnung realer Fälle

  • Reflexion von Handlungsmöglichkeiten

  • Klärung von Rollen und Zuständigkeiten

  • Übertragung in eigene Beratungspraxis

Ziel ist eine belastbare Verbindung von rechtlichem Wissen und praktischer Anwendung.

 

FAQ

Benötigen die Teilnehmenden juristische Vorkenntnisse?
Nein. Die Inhalte sind so aufbereitet, dass sie ohne juristische Vorkenntnisse verständlich sind.

Ist die Schulung für Beratende geeignet?
Ja. Die Schulung ist gezielt auf Beratungssituationen und die damit verbundenen Anforderungen ausgerichtet.

Werden konkrete Fälle bearbeitet?
Ja. Praxisfälle aus dem Arbeitsalltag sind zentraler Bestandteil.

Kann die Schulung digital durchgeführt werden?
Ja.

 

Schulung anfragen

Für Anfragen zu Schulungen, Weiterbildungen oder Workshops:
info@ercancarikci.de

Gemeinsam werden Zielsetzung, Format und Umsetzung geklärt.

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