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Jannik Veenhuis - Wer bin ich? Was bringe ich mit?

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Ich arbeite als politischer Bildner, Berater und Organisationsentwickler mit dem Schwerpunkt Rassismuskritik und Antisemitismuskritik.

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Ich begleite Organisationen in konflikthaften gesellschaftlichen Lagen – mit einem klaren Blick auf ihre eigenen Logiken, Strukturen und professionellen Rollen. Dabei geht es nicht um moralische Appelle, sondern um die Frage: Warum tun wir, was wir tun und wie können wir unter realen Bedingungen handlungsfähig bleiben?

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Ich arbeite an der Schnittstelle von Diskurs und Struktur, von Emotion und institutioneller Logik. Mich interessiert das Wechselspiel zwischen gesellschaftlichen Ordnungen und den Bedürfnissen und Dynamiken der Menschen, die in Organisationen handeln.

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Werdegang / fachlicher Hintergrund

Mein fachlicher Weg begann mit einem Studium der Islamwissenschaft in Hamburg, Kairo und Tunis. Während des sogenannten „Arabischen Frühlings“ gründete ich eine Initiative für Begegnung und Dialog.

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Zunächst lag mein Arbeitsschwerpunkt auf gesellschaftlichen Auseinandersetzungen zu Migration, Integration und Islam. Daraus entwickelte sich eine vertiefte Beschäftigung mit Rassismuskritik und Antisemitismuskritik. Ich verbinde postkoloniale Perspektiven und Kritische Theorie mit systemischen, organisationssoziologischen und psychologischen Zugängen. Diese Mehrperspektivität prägt meine Arbeit bis heute.

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Thematische Schwerpunkte

  • (Sprechen über) Rassismuskritik und Antisemitismuskritik

  • Demokratiebildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt

  • Politischer und religiös Begründeter Extremismus

  • Schule, Polizei und andere Organisationen als gesellschaftliche Akteure

  • Professionelles Handeln in politisierten und konflikthaften Kontexten

  • Organisationslogiken und Veränderungsprozesse​

 

Methodische Arbeitsweise

Ich arbeite dialogisch, analytisch und strukturorientiert. Zentral ist für mich die Verbindung von:

  • fachlicher Fundierung

  • systemischer und organisationslogischer Perspektive

  • Reflexionsräumen für professionelle Rollen

  • praxisnaher Fallarbeit

  • guter Laune!

Ambivalenzen und Spannungen werden nicht überdeckt, sondern bearbeitbar gemacht. Ziel ist professionelle Handlungsfähigkeit – auch unter widersprüchlichen Bedingungen.

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Was mich leitet / Haltung

Demokratie braucht mehr als gute Haltungen, sie braucht tragfähige professionelle Strukturen. Rassismus und Antisemitismus verstehe ich als gesellschaftlich wirksame Ordnungslogiken. Sie zu bearbeiten heißt, individuelle Positionierungen ebenso ernst zu nehmen wie organisationale Routinen. Meine Arbeit ist normativ orientiert an Menschenwürde, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe und zugleich analytisch nüchtern gegenüber den Realitäten von Organisationen.

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Warum meine Arbeit für Organisationen relevant ist

Organisationen stehen unter hohem Erwartungsdruck: Sie sollen Haltung zeigen, Konflikte moderieren und zugleich ihren Kernauftrag erfüllen. Ich unterstütze sie dabei, diese Spannungen nicht als Störung, sondern als strukturelle Realität zu begreifen und daraus handlungsfähige, reflektierte Praxis zu entwickeln. Meine Arbeit verbindet politische Bildung mit Organisationsentwicklung und schafft Räume, in denen Haltung, Struktur und professionelles Handeln zusammengedacht werden.

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