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  • AutorenbildErcan Carikci

Safe Spaces: Schutzräume für Inklusion und Wohlbefinden

Ein Safe Space, zu Deutsch "sicherer Raum", bezeichnet einen Ort, an dem Personen sich sicher, respektiert und unterstützt fühlen können, ohne Angst vor Diskriminierung, Belästigung oder Verurteilung. Diese Schutzräume dienen als geschützte Umgebungen, in denen Menschen offen über ihre Erfahrungen, Identitäten und Meinungen sprechen können, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Ein Save Space ist also ein Raum in dem Menschen Sie selbst sein dürfen. Das heißt egal was man tut oder sagt, man wird als Person nicht abgewertet.


Buchstaben die das Wort Safe zeigen und an das Wort Safer Spaces angelehnt sind..

Safe Spaces haben ihren Ursprung in den sozialen Bewegungen der 1960er und 1970er Jahre, insbesondere in der feministischen, LGBTQ+- und Bürgerrechtsbewegung. Damals entstanden sie als Reaktion auf Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt gegenüber marginalisierten Gruppen. Diese Räume sollten einen Schutz vor Vorurteilen und Anfeindungen bieten.


Die Beschaffenheit und der Aufbau eines Safe Spaces können je nach Kontext variieren. Oft handelt es sich um physische Räume wie Gemeindezentren, Universitätsgruppen, Vereine oder LGBTQ+-Bars.


Allerdings bezeichnet ein Safe Space nicht zwangsläufig einen physischen Raum, ein Save Space besteht dann, wenn sich Menschen sicher, akzeptiert und respektiert fühlen können. Sie sind nicht an einen festen Ort gebunden. Eine Therapie-sitzung ist zum Beispiel auch ein save space, da man sich hier ohne Befürchtungen frei äußern darf. Es gibt auch Künstlerische Ausdrucksformen also ein kreativer Raum, in dem Menschen durch Kunst, Musik, Schreiben oder andere künstlerische Ausdrucksformen ihre Gefühle, Gedanken und Erfahrungen frei ausdrücken und verarbeiten können.


Das ist dann auch ein Save Space, genau wie auch Bildungseinrichtungen einen sicheren Raum schaffen können, in dem Schülerinnen und Schüler sowie Studierende sich ausdrücken können, ohne Angst vor Ausgrenzung oder Diskriminierung.


Darüber hinaus gibt es auch noch virtuelle Safe Spaces, die online in Form von Foren, sozialen Medien oder Supportgruppen existieren. Diese bieten Menschen die Möglichkeit, sich auch über große Entfernungen hinweg zu vernetzen und zu unterstützen.


Im Laufe der Zeit haben sich Safe Spaces weiterverbreitet und sind in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens präsent geworden. Universitäten, Arbeitsplätze, Gemeinden und Veranstaltungen haben begonnen, solche Räume zu schaffen, um die Inklusion und das Wohlbefinden aller Menschen zu fördern. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Bedeutung und Wichtigkeit von Safe Spaces für eine gerechte und inklusive Gesellschaft erkannt wird.

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